2.FBL - Gutes Signal - Coach Müller verlängert

SV Meppen und „Roger“ Müller verlängern Zusammenarbeit 

Chefcoach soll Team in die Qualifikation zur eingleisigen 2.FBL führen

Die Frauen des SV Meppen stellen die Weichen für die künftige Saison und haben mit der Vertragsverlängerung von Cheftrainer Wulf-Rüdiger Müller ein erstes Signal platziert. Müller soll die sportlichen Ziele des Vereins verwirklichen und mit dem Team die Qualifikation für die eingleisige 2. Frauen-Bundesliga herleiten.

Der DFB-Bundestag hat im vergangenen November die Einführung der eingleisigen 2. Frauen- Bundesliga ab der Spielzeit 2018/2019 beschlossen. Daraus resultierend wird die kommende Saison 2017/2018 zu einer Qualifikationssaison, an deren Ende wenigstens Platz 6 für eine direkte Qualifikation stehen sollte.

Die Verlängerung mit „Roger“ Müller kommt grundsätzlich kaum überraschend, weiß man in Meppen doch um die Qualitäten und das Know-How des 65-Jährigen Fußball-Lehrers, der seinerseits die Vorzüge und Rahmenbedingungen in Meppen zu schätzen weiß und den es insbesondere reizt, junge und wissbegierige Spielerinnen anzuleiten und fußballerisch zu formen.

Selbstverständlich ist die weitere Zusammenarbeit dennoch nicht, denn Müller verfolgt hohe Ansprüche: an sein Umfeld, aber auch an sich selbst. Um diese Ansprüche weiß auch Maria Reisinger, Sportliche Leiterin des SV Meppen: „Roger will Perspektive, er will gestalten und er will erfolgreich arbeiten. Erfolgreich im Sinne von nachhaltig.“ Dahingehend agieren Reisinger und Müller bereits, denn die Anleitung und Entwicklung der jungen Meppener Mannschaft, als auch der Talente der B- Juniorinnen-Bundesligamannschaft des Vereins, erfolgt bereits auch mit Blick auf die kommende Saison.

Von der Warte her ist die jetzt erfolgte Vertragsverlängerung nur eine logische Konsequenz und Reisinger ergänzt: „Es ist unser Anspruch, kontinuierlich nach Verbesserung zu streben und die sportliche Qualität innerhalb unseres Kaders zu erhöhen. Dieses Ziel können und wollen wir nicht

durch den Einsatz finanzieller Mittel erreichen, sondern durch gute und zielstrebige Ausbildungsarbeit. Dafür ist Roger der geeignetste Kandidat. Wir sprechen dieselbe Sprache und haben die gleichen Ziele.“

Dass die Ziele aufgrund der sportlichen Konkurrenz durchaus ambitioniert sind weiß Müller, sieht hierin und in der Qualifizierung des gesamten Teams jedoch auch den Reiz seiner weiteren Aufgabe. „Ich habe hier in Meppen ein sehr junges, aber auch ehrgeiziges und talentiertes Team. Wir werden in der Lage sein, die fußballerische Qualität der Mannschaft und einzelner Spielerinnen im Sinne unserer gemeinsamen Ziele weiter anzuheben. Mir macht die Arbeit mit der Mannschaft und allen darum handelnden Personen dermaßen Spaß, dass es mich freut, ein weiteres Jahr beim Verein verbleiben zu dürfen. Rahmen und Umfeld stimmen und ich kann mich innerhalb des Vereins fußballerisch sehr umfangreich einbringen.“

Damit ist der Auftakt für die neue Saison gemacht und ein erster Pflock eingeschlagen. Die Hände in den Schoß legen können weder Reisinger noch Müller. Daher darf man gespannt sein, welche personellen Entscheidungen und sportlichen Entwicklungen rund um die Zweitligamannschaft des SV Meppen in der nächsten Zeit folgen... (ml)