2.FBL - SVM am Sonntag beim Bramfelder SV

An diesem Sonntag treten die Frauen beim Tabellenletzten Bramfelder SV an und läuten mit dem 18. Spieltag das letzte Saisonviertel ein. Die Hamburgerinnen überzeugten zuletzt mit 2-0 bei Union Berlin und waren auch beim 2-3 bei BW Hohen Neuendorf nah an einem weiteren Punktgewinn. Meppen unterlag am letzten Spieltag der Reserve von Turbine Potsdam, will an diesem Sonntag aber zurück in die Erfolgsspur und an den 3-1 Hinspielerfolg anknüpfen. Roger Müller kann dabei vermutlich auch wieder auf Franziska Gieseke zurückgreifen.

Nehmen wir die letzten vier Spiele des SVM zum Maßstab, dürfte nach zwei Siegen und zwei Niederlagen am Sonntag wieder ein „Dreier“ auf dem Programm stehen. Diesen wollen die Frauen um Cheftrainer Roger Müller jedoch auch unabhängig statistischer Spielereien einfahren und damit einen erfolgreichen Start in die letzten fünf Saisonspiele einläuten.

Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar: der Tabellensiebte Meppen trifft auf den Tabellenletzten Bramfeld. Das Hinspiel endete nach Treffern von Maike Berentzen, Elisa Senß und Nele Schomaker mit 3-1, der SVM ist somit auch im Rückspiel Favorit. Dies auch unabhängig der zuletzt gezeigten starken Leistungen des Bramfelder SV beim ersten Saisonerfolg bei Union Berlin und der knappen 2-3 Niederlage bei BW Hohen Neuendorf. Meppen wird sich jedoch seiner Stärken besinnen müssen. Zuletzt schienen die letzten, ggf. entscheidenden Prozentpunkte nicht immer abrufbar. Dies ist für einen insgesamt erfolgreichen Auftritt jedoch unabdingbar und sollte auch vor dem Hintergrund der mittelfristigen Zielsetzung des Vereins wieder der Anspruch sein.

Müller wird dabei am Sonntag vermutlich auch wieder auf Franziska Gieseke zurückgreifen können. Beschwerden hatten ihren Einsatz gegen Potsdam zuletzt ausgeschlossen, auch wenn sie umgezogen auf der Wechselbank Platz nahm. Die Prognose für dieses Wochenende scheint nun deutlich günstiger. Ein neuerlicher Platz in der Startelf ist auch für Vildan Kardesler denkbar. Diesen hatte sie nach langer Verletzungspause auch gegen Potsdam eingenommen. „Für sie ist es wichtig, Spielerfahrung zu sammeln und wieder in den Rhythmus zu kommen“, weiß auch Müller, der in den letzten Spielen – in Abhängigkeit der Optionen – die ein oder andere personelle Veränderung noch ausprobieren könnte. (ml)