2. FBL - SVM-Frauen reisen zum Derby nach Cloppenburg

Drei (lange) Wochen ruhte der Spielbetrieb in der 2.FBL Nord aufgrund des U18-Frauen Länderpokals zu Monatsbeginn und der 2. DFB-Pokalrunde der Frauen am vergangenen Wochenende. Jetzt geht es weiter mit Spieltag Nr. 4 des Ligabetriebes, im Rahmen dessen den Fußballerinnen des SVM eine weitere schwierige Aufgabe bevorsteht. Nach dem durchaus anspruchsvollen Auftaktprogramm gegen Bielefeld, Potsdam II und Mönchengladbach geht es am Sonntag zum Derby nach Cloppenburg.

Beide Teams sind mit sechs Punkten aus drei Spielen in die Saison gestartet, sind dabei den einzig beiden verlustpunktfreien Teams aus Gütersloh und Potsdam II unterlegen gewesen und bekleiden aktuell die Tabellenplätze vier und fünf. Trotz der jeweiligen Niederlage haben beide Mannschaften ihren Anspruch auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte bereits deutlich gemacht.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Aus den drei Spielen gegen sehr starke Gegner haben wir sechs Punkte geholt, im DFB-Pokal sind wir jüngst ins Achtelfinale eingezogen. Die Mannschaft setzt die Dinge gut um, ist mit einem gesunden Selbstvertrauen ausgestattet und weiß um ihre spielerischen Qualitäten. Grund genug für uns, auch aus dem anstehenden Derby Zählbares mitnehmen zu wollen“, so SVM-Chefcoach Roger Müller, der am Sonntag nahezu aus dem Vollen schöpfen kann, denn auch Jalila Dalaf – bis zum Sommer für den BVC aktiv – ist nach ihrem im Potsdam-Spiel erlittenen Außenbandriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und stellt für Müller am Sonntag eine ernstzunehmende Einsatzoption dar.

Cloppenburg tritt mit der Empfehlung zweier Erfolge gegen Henstedt-Ulzburg und beim VfL Wolfsburg II an, konnte sich zudem durch einen erneuten Erfolg in Henstedt ebenfalls für das Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen qualifizieren. Das Gesicht der Mannschaft hat sich zum Saisonstart noch einem deutlich geändert, „die Qualität stimmt aber, da hat der BVC schon eine richtig gute Truppe zusammen“, weiß Müller, der ebenso wie Maria Reisinger auf die Besonderheiten eines Derbys verweist und alleine darum schon ein enges und hart umkämpftes Match erwartet. (ml)