2. FBL - SVM mit neuem Selbstvertrauen gegen Herford

Im Rahmen des 14. Spieltages empfangen die SVM-Frauen am Sonntag um 14 Uhr den Herforder SV in der heimischen Hänsch-Arena. Mit dem Rückenwind des 4-2 Erfolges beim 1.FC Union Berlin will die Mannschaft analog der Hinrunde eine neue Serie starten. Mit Herford gastiert ein ehemaliger Frauen-Bundesligist in Meppen, der aufgrund größerer Veränderungen jedoch momentan sportlich zu kämpfen hat und auf Relegationsplatz 10 rangiert. Ein angeschlagener Gegner, den es jedoch keinesfalls zu unterschätzen gilt.

Die Erleichterung beim SVM war spürbar groß, als am vergangenen Sonntag die Begegnung beim 1.FC Union Berlin abgepfiffen wurde. Nach (jahresübergreifend) zuletzt fünf sieglosen Spielen konnten die Frauen ihr erstes Erfolgserlebnis in der Rückrunde einspielen und die „Eisernen Ladys“ mit 4-2 bezwingen. Dabei hatte die Mannschaft auch einen 0-1 Rückstand gut verkraftet und die richtige Reaktion gezeigt. Mit dem Ausgleich zum 1-1 durch Katharina Prinz schien der Knoten geplatzt, es folgten die Treffer zwei und drei binnen weiterer vier Minuten.

„Ein ganz wichtiger Sieg, nicht nur für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen“, wusste SVM-Coach Roger Müller, der an den spielerischen Qualitäten seiner Mannschaft nie zu zweifeln brauchte, jedoch bis dahin Mängel in der Durchschlagskraft seiner Mannschaft ausmachte.

Der Schwung aus dem jüngsten Erfolg soll nun in das Spiel am Sonntag mitgenommen werden. Die SVM-Frauen treffen dabei auf den sportlich hinter den Erwartungen zurückstehenden Herforder SV, die aufgrund größerer Kaderveränderungen zu Saisonbeginn mit einer sehr jungen Mannschaft agieren und denen daraus resultierend womöglich eine gewisse und notwendige Erfahrung ebenfalls abgeht. Mit momentan 13 Punkten rangiert die Mannschaft von Daniel Hollensteiner auf dem Relegationsplatz 10.

Im Kampf um den Klassenerhalt musste Herford vergangene Woche eine schmerzliche 1-2 Niederlage gegen den Mitkonkurrenten BW Hohen Neuendorf hinnehmen. Es sind manchmal nur Nuancen, auch im Hinspiel gegen den SV Meppen unterlag Herford durch ein spätes Tor von Maike Berentzen nur knapp mit 2-3. Müller erwartet daher auch am Sonntag ein enges Match, welches die Frauen aber – auch mit Unterstützung der Zuschauer – selbstverständliche für sich entscheiden wollen. Dabei mitwirken will auch wieder Vildan Kardesler, die seit dem Pokalspiel des SVM im vergangenen August in Gütersloh verletzungsbedingt aussetzen musste, inzwischen aber wieder beschwerdefrei trainiert. (ml)