2. FBL - SVM unterliegt in Lübars mit 0:1

Meppen zeigt sich verbessert, bleibt aber ohne Punkte


Mit einer 0-1 Niederlage kehrten die SVM-Frauen am Sonntagabend aus Berlin, genauer gesagt vom 1. FC Lübars zurück. Grundsätzlich kein Beinbruch, denn mit dem Gastgeber wartete eine Mannschaft auf den SVM, die als amtierender Staffelmeister zwar nicht mehr die Dominanz des Vorjahres, dennoch ein hohes Niveau vorzuweisen hat. Nur dass es inzwischen das vierte Spiel in Folge ohne dreifachen Punktgewinn ist, schmerzt dann doch etwas mehr.

Die Spiele gegen Lübars waren von je her immer sehr enger Natur. Die Teams waren sich zumeist auf Augenhöhe begegnet und auch das Hinspiel ist denkbar knapp (ebenfalls 1-0), jedoch mit dem besseren Ende für den SV Meppen ausgefallen. Damals fand man das geeignete Mittel, um dem Gegner eine Niederlage beizubringen. Von dem Feingefühl der Hinserie, auf die Spielweise des Gegners eingehen zu können und Mittel und Wege zu finden, ihn dennoch an seinen Schwachstellen zu treffen, scheint die Mannschaft momentan jedoch etwas entfernt zu sein. Es fehlt an Leichtigkeit, auch wenn sich das Team in Lübars – gegenüber ihrem Auftritt gegen Herford einen Spieltag zuvor - deutlich verbessert zeigte.

Die Entstehung des Gegentores und das Ausbleiben des Ausgleichstreffers skizzieren das Malheur sinnbildlich ganz gut. Lübars konnte einen ins Spielfeld abprallenden Lattentreffer reaktionsschnell verwerten und zum 1-0 „abstauben“. Der Lattentreffer von Sarah Meiners kurz vor dem Halbzeitpfiff hingegen prallte „nur“ an die Oberkante des Gebälks und von dort aus ins Toraus. Es waren Nuancen, die an diesem Nachmittag das Spiel entschieden haben. Jene Nuancen, die der SV Meppen in der Hinrunde noch für sich in Anspruch nehmen konnte und welche dem Team auch in der Gesamtheit Sicherheit gegeben haben.

Tommy Stroot hatte im Vorfeld der Begegnung auf die Stärken des Gegners verwiesen. Die Mannschaft hatte gut zugehört, in Sachen Einstellung und Einsatzbereitschaft kann man ihr eh keinen Vorwurf machen. Sie hat die Fehler der Vorwochen aufgearbeitet und sich fokussiert, um in Lübars möglichst optimal zu punkten. Auch, um sich mit Gütersloh, Herford und eben Lübars einen weiterhin spannenden Saisonverlauf der Verfolgergruppe liefern zu können. Daran wird sich trotz der Niederlage nichts ändern. Es gilt nun die positiven Erkenntnisse aus dem Lübars-Spiel mitzunehmen und die Konzentration aufrecht zu erhalten. Dann wird sich der Erfolg wieder einstellen, möglichst bereits am kommenden Sonntag in Leipzig (ml).