Arbeiten in der Hänsch-Arena schreiten voran

Nachdem insgesamt 3500 Kubikmeter Boden unter dem A-Platz ausgekoffert wurden, folgte eine 15 Zentimeter dicke Schicht mit den Drainagerohren. Vor allen Dingen in Höhe des Strafraums an der Südkurve bereitete das nicht ablaufende Wasser den Verantwortlichen von Stadt und SV Meppen in den vergangenen Jahren großes Kopfzerbrechen und manche Begegnung endete in dem Bereich eher in einer kleinen Schlammschlacht.

Nach Probebohrungen hatte man noch ältere Schichten gefunden, die dort zu Zeiten des Hindenburg-Stadions verbaut worden sein dürften. 

Jetzt hat die Firma Heiler aus Bielefeld damit begonnen, die Rohre für die Rasenheizung zu verlegen. Nicht etwa maschinell, sondern mit einer „Pferdestärke“ von einem Mann, werden die orange-farbenen Leitungen durch das Stadion gezogen. Diese liegen in einer weiteren 15 Zentimeter dicken Schicht. Die Leitungen werden später mit einer Mischung aus Frostschutz und Wasser befüllt. Bei Bedarf wird das System über ein Aggregat betrieben, das mit Heizöl arbeiten wird. Der Boden selbst wird auf lediglich 3-4 Grad Celsius erwärmt, damit die Wurzeln des Rasens keinen Schaden nehmen.

Als oberste Schicht wird noch der Natur-Rollrasen verlegt, der eine Breite von 1,60 Metern je Rolle haben wird.

 

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