Baustelle Hänsch-Arena - So sieht es aus

Besucher und Passanten konnten in den letzten Tagen sehen, dass viele Handwerker eifrig wie fleißige Bienen in der Heimspielstätte des SV Meppen unterwegs sind. Dabei natürlich auch die vielen Mitarbeiter der Stadt Meppen, ohne die hier nicht allzu viel zusammenliefe. Einer von vielen Ungenannten ist Willi Gößling vom Fachbereich Bauordnung und Hochbau, der immer wieder vorbei schaut. Gößling war auch von Anfang an bei den Stadionbesichtigungen durch das NDR- Fernsehen, die Deutsche Telekom und den Ü-Wagen-Dienstleister NEP- Group aus München dabei. 

Relativ schnell konnte geklärt werden, dass es eine neue Ü-Wagen-Straße geben wird, die noch einen stabilen Zaun erhalten wird, damit die Fernsehleute in Ruhe ihrer Arbeit nach gehen können. Manch einer konnte sich nämlich mit Grauen daran erinnern, als vor einigen Jahren ein 40-Tonner-Ü-Wagen auf dem B-Platz durch den plötzlich einsetzenden Dauerregen im Morast versank und es Stunden dauerte, den 16-Meter-Koloss wieder frei zu bekommen. Die armen Kerle mussten noch am selben Abend nach Schwerin. Dazu wird es neue Kameraplätze im 16-Meter-Strafraum-Bereich geben. 

Zunächst werden die ersten Übertragungen per Satellit aus der Hänsch-Arena erfolgen. Im Laufe der Saison ist geplant, das Stadion an das Glasfaserleitungsnetz anzuschließen. Alle TV-Leute gehen also von einer langen Zugehörigkeit des SVM in Liga 3 aus!!! Dazu gibt es eine neue Kabine für die Polizeieinsatzleitung, so dass das Team-Technik in eine Neue umziehen muss. Da gibt es aber auch wesentlich mehr Platz für die Mannschaft um den Stadionsprecher. Die Sitzplatzschalen werden noch nicht zu den ersten beiden Heimspielen zur Verfügung stehen. 

Die Zuschauer werden aber die Nummern ihrer neuen Sitzplatzkarten auf den bisherigen Holzbänken wieder finden, so dass sie sich schnell zurecht finden dürften. Weiter müssen die Trainerbänke zurück gesetzt werden, das der DFB fordert, dass von der Außenlinie bis zum nächsten festen Bauwerk mindestens 4,0 Meter Platz bleiben müssen. Im Moment gleicht das Stadion einem Bienennest, bei dem ein Außenstehender vor lauter Baugruben, offen liegenden Kabeln plus

der ungenannten fleißigen Helfer, bei denen der SVM jetzt schon ein GROßES DANKESCHÖN !!! sagt. Am Freitag rollt der NDR übrigens gleich mit einem 40-Tonner ins Stadion. Der wird aber garantiert nicht mehr versinken. Wetten,dass...?? Ach ja, das war ein anderer TV-Kanal.