Die zwei Seiten eines Unentschieden

+++ Die zwei Seiten eines Unentschieden +++

SVM-1.FFC Frankfurt endet 2-2 

Am vergangenen Wochenende zeigten sich Trainer und Mannschaft zufrieden mit dem Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim II. "Das stärkste Team, gegen welches wir bisher gespielt haben", hatte SVM-Coach Roger Müller vergangenen Sonntag verlauten lassen. Nach dem 2-2 heute gegen den 1.FFC Frankfurt II hingegen herrschte große Enttäuschung im Lager des SV Meppen.

"Zu wenig", hieß es allenthalben nach dem Spiel, in welchem Meppen eine eher schwächere Leistung an den Tag legte. Gerade die ersten 45 Minuten wussten die SVM-Frauen überhaupt nicht zu überzeugen, obschon sie auch hier mehrfach die Chance zur Führung hatten. Ein individueller Fehler führte dann jedoch zum Rückstand. Nach Ballverlust erhielt Lisa Ebert die Kugel und traf humorlos zur Frankfurter Führung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte präsentierte sich Meppen dann stark und mit der bereits zuvor gewünschten Konsequenz und Durchschlagskraft. Lisa Senß traf nach feiner Einzelleistung bereits in der 48. Minute zum 1-1, gut zehn Minuten später vollendete "Shimo" nach einem Eckball zur Führung.

Die SVM-Frauen nahmen Frankfurt in dieser Phase komplett aus dem Spiel, versäumten es jedoch dann für klare Verhältnisse und die Vorentscheidung zu sorgen. Frankfurt hingegen benötigte lediglich einen Entlastungsangriff, um zum 2-2 auszugleichen. Der Treffer zeigte Wirkung, die SVM-Frauen kamen nicht zurück ins Spiel.

"Ein glücklicher Punkt, den wir aber gerne mitnehmen", bekannte später auch Frankfurts Trainerin Kim Kulig-Soyah. Zu allem Überfluss verletzte sich die erst in der 72. Minute eingewechselte Pascalle Pomper und musste zwecks weiterer Untersuchungen ins Meppener Krankenhaus gefahren werden. Ihr wünschen wir an dieser Stelle beste Genesung.