Drei Punkte fest im Visier

Foto: Werner Scholz

Am morgigen Sonntag (13 Uhr) empfängt der SV Meppen in der heimischen Hänsch-Arena den SC Fortuna Köln. Die Domstädter belegen aktuell Tabellenplatz 16. Das Spiel verspricht enorm viel Spannung - und Abstiegskampf pur.

Die Lage bleibt ernst. Der SV Meppen rangiert aktuell auf Tabellenplatz 19 (13 Punkte). Im letzten Spiel holte das Team von Trainer Christian Neidhart gegen den FSV Zwickau ein Unentschieden (1:1). Erst in der letzten Spielminute fiel der Treffer zum Ausgleich. Drei Punkte hätte die Mannschaft gern aus Sachsen mitgenommen. Dennoch beendete der SVM eine Negativserie nach zuvor vier Niederlagen.

Verletzungspech weiter ein Problem

Cheftrainer Christian Neidhart: „Es bleibt schwierig. Marco Komenda und Thilo Leugers hatten in dieser Woche muskuläre Probleme und konnten nicht voll trainieren. Ich denke aber, dass sie am Sonntag voll einsatzfähig sind. Steffen Puttkammer fällt leider weiter aus.“ Damit dürfte der Kaderdes SVM ähnlich wie letzte Woche aufgestellt sein. Tatsache ist eben auch, dass der SV Meppen den langfristigen Ausfall verletzter Stammspieler nur schwer auffangen kann.

Der SC Fortuna Köln steht aktuell mit 18 Punkten auf Tabellenplatz 16 und damit genau fünf Punkte vor dem SVM. Das letzte Drittligaspiel endete torlos 0:0 gegen die Würzburger Kickers. Unter dem neuen Trainer Tomasz Kaczmarek musste das Team allerdings zuvor zwei ganz bittere Niederlagen einstecken: In Unterhaching ging man mit 6:0 unter - zu Hause verlor man gegen Wiesbaden gar mit 0:7.

Wiedersehen mit Thomas Bröker

Historisch gesehen wartet auf die Domstädter beim SV Meppen eine echte Mammutaufgabe. Von insgesamt 25 Spielen gegen den SVM hat Fortuna Köln nur drei gewonnen. In der vergangenen Saison gab es zwei Niederlagen und keinen Treffer gegen die Mannschaft von Christian Neidhart. Ein Wiedersehen gibt es mit dem Meppener Thomas Bröker, der aktuell bei der Fortuna kickt. Der 33-Jährige Mittelstürmer durchlief die Jugendmannschaften des SVM und spielte von 2003 bis 2004 in der ersten Mannschaft.

Christian Neidhart hat den Gegner beobachtet: „Auch die Fortuna steckt mit im Abstiegskampf. Die Mannschaft ist für mich dennoch ein wenig wie eine Wundertüte – schwer einzuschätzen. In Osnabrück haben sie ein sehr starkes Spiel gezeigt. Irgendwann war aber auch ein Knick in der Leistung. Hinzu kam der Trainerwechsel. Die Kölner Offensive dürfen wir in keinem Fall unterschätzen. Klar ist: Um den wichtigen Heimsieg zu holen, sind all unsere Tugenden gefragt!“

Von: Thomas Kemper