Gegen Cottbus nachlegen

Am morgigen Samstag (16.02., 14 Uhr) trifft der SV Meppen im Heimspiel auf den FC Energie Cottbus. SVM-Cheftrainer Christian Neidhart sieht seine Mannschaft nach einer sehr erfolgreichen Serie in einem „guten Flow“ – warnt aber vor hochmotivierten Gästen.

Der SV Meppen hat sich mit dem Auswärtssieg beim VfR Aalen (2:1) auf Tabellenplatz 13 verbessert (28 Punkte). Unser Team hat in den vergangenen Wochen starke Leistungen gezeigt und Moral bewiesen. Neun Zähler aus den letzten fünf Begegnungen sprechen für sich.

Energie Cottbus verlor das letzte Spiel zu Hause gegen die Würzburger Kickers mit 1:2. Auf fremden Plätzen läuft es bis dato auch nicht gut – die Ausbeute beschränkt sich auf zehn Zähler. Die letzten Spiele waren enttäuschend. So gelang dem Gast nur ein Sieg in fünf Partien. Derzeit belegt Energie Cottbus mit 23 Punkten den 18. Tabellenplatz. Cheftrainer Claus-Dieter (Pele) Wollitz erklärte am Donnerstag bei der Pressekonferenz, dass er gegen Meppen ein Spiel auf Augenhöhe erwarte. Er betonte: „Vielleicht ist der SVM im Vorteil, aber es liegt an uns, ob wir punkten, oder nicht.“

Nach einer leichten Verletzung ist beim SVM Max Kremer wieder im Kader. Patrick Posipal ist dagegen noch nicht wieder einsetzbar. Auch Marius Kleinsorge wird wohl leider noch die nächsten beiden Spiele ausfallen. Luka Tankulic ist im Training unglücklich umgeknickt und hat sich wahrscheinlich eine Bänderverletzung zugezogen. Weitere Untersuchungen sollen hier Klarheit schaffen.

SVM-Cheftrainer Christian Neidhart zum Gegner: „Wir sind gerade in einem guten Flow. Diese Stimmung müssen wir allerdings auch weiter aufrechterhalten. Denn mit Cottbus haben wir wieder eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Mannschaft kämpft, genau wie wir, um jeden Punkt. Wir haben die Riesenchance, uns vor heimischer Kulisse weiter von der unteren Tabellenregion abzusetzen. Pele Wollitz wird sein Team enorm motivieren. Aber wir schauen auf uns. Mit jedem Sieg können wir bei den Gegnern neuen Druck aufbauen – das ist unser Ziel.“

Von: Thomas Kemper