Konzentriert gegen den KSC

Am Karsamstag (20. April 2019, 14 Uhr) trifft der SV Meppen im Karlsruher Wildparkstadion auf den Tabellenzweiten Karlsruher SC. Für das schwere Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten will das Team von Cheftrainer Christian Neidhart alle Kräfte mobilisieren.

In der letzten Heimpartie gegen den Halleschen FC hat der SVM 0:2 (0:2) verloren. Bereits in den ersten zehn Minuten fielen die zwei Treffer für die Gäste. Danach kämpfte sich der SVM zurück in die Partie - konnte das Spiel aber am Ende nicht mehr drehen. Aktuell belegt die Mannschaft von Cheftrainer Christian Neidhart mit 43 Punkten Tabellenplatz 12. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt sechs Punkte.

Der Karlsruher SC erreichte in der letzten Partie in Würzburg ein 0:0-Unentschieden. Das Konto der Mannschaft von Alois Schwartz zählt mittlerweile 59 Punkte. Damit steht Karlsruhe kurz vor Saisonende auf einem starken zweiten Platz. Die Defensive des Karlsruher SC (32 Gegentreffer) gehört zum Besten, was die 3. Liga zu bieten hat. Nur sechsmal gab sich der Gastgeber bisher geschlagen.

Die Personaldecke beim SV Meppen bleibt weiter dünn. Thilo Leugers muss nach einer weiteren Gelbsperre bei der Partie pausieren. Marius Kleinsorge (Probleme mit der Achillessehne) macht nach Aussage von SVM-Trainer Christian Neidhart Fortschritte – für ihn komme ein Einsatz in Karlsruhe aber noch zu früh. Das gilt auch für Fabian Senninger (wieder im Training nach Kreuzbandriss) und Julian von Haacke (Verletzung am Syndesmoseband). Leider steht auch Nico Granatowski der Mannschaft nicht zur Verfügung, den noch immer Schmerzen am Zeh plagen.

Mit dem Karlsruher SC erwartet unser Team einen extrem starken Gegner, der den Aufstieg in die 2. Bundesliga fest im Visier hat. Gerade die Offensivabteilung darf man zu keinem Zeitpunkt aus den Augen lassen. Die beiden KSC-Stürmer Marvin Pourié und Toni Fink haben zusammen 30 der insgesamt 51 Tore für die Karlsruher erzielt. SVM-Cheftrainer Christian Neidhart zum Gegner: „Einen 15-minütigen Aussetzer wie gegen Halle dürfen wir uns nicht leisten. Wichtig ist, dass wir von Anfang an wach sind und gegenhalten. Jeder, der auf dem Platz steht, muss alles geben, sonst wird es schwer. Doch die letzten Wochen haben gezeigt: Wenn wir unsere Stärken konzentriert abrufen, ist mit uns zu rechnen!“

Von: Thomas Kemper