Kurs gehalten ­ 2:0 Sieg gegen die Kogge in Rostock

Der SV Meppen feiert an der Ostsee den vierten Sieg in Folge. Mit Geschick und Leidenschaft holt unser Team vor stimmungsvoller Kulisse (12.017 Zuschauer) einen 2:0 (0:0) -Auswärtssieg.

Das sah zu Beginn der Partie wahrlich nicht danach aus. Die Rostocker begannen stark. In der dritten Minute brachte Hansa-Torjäger Soukou den SVM bereits in höchste Not und scheiterte nur knapp. Nur 60 Sekunden später wieder Gefahr: Den Kopfball von Pascal Breier konnte Erik Domaschke parieren. Die Rostocker Kogge nahm bedrohlich viel Fahrt auf. Der SVM war zu passiv. Dann war es wieder einmal SVM-Torjäger Nick Proschwitz, der für die erste gute Gelegenheit sorgte: Sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei (22.).

SVM-Cheftrainer Christian Neidhart hatte seine Starformation im Vergleich zum 3:0-Erfolg gegen Energie Cottbus zwangsweise auf einer Position verändert: Für den verletzten Julian von Haacke (Außenbandriss) übernahm Martin Wagner (Glückwunsch zum 200. Spiel für den SV Meppen!) den Part auf der Sechser-Position.

In der 42. Minute hatte Rostocks Biankadi plötzlich das leere Tor vor sich. Keeper Erik Domaschke eilte aus dem Kasten, Hassan Amin konnte letztlich klären. Der Halbzeitstand von 0:0 war für unsere Mannschaft glücklich.

Die zweite Hälfte gestaltete der SV Meppen deutlich engagierter und auch konzentrierter. Nach einem Freistoß von Hassan Amin erzielte Marco Komenda per Kopf das 1:0 (52.). Das war durchaus überraschend und gab dem Spiel eine ganz andere Richtung. Die Hansa-Kogge kam immer wieder in schwieriges Fahrwasser. Der SVM drehte das Ruder und nahm geschickt Kurs auf.

Dann der Hammer des Tages: Thilo Leugers zog eiskalt aus gut 30 Metern ab. Sein Schuss „Kategorie Tor des Monats“ rauschte sensationell gut in das Rostocker Netz zur 2:0-Führung (63.). Hansa Rostock mobilisierte nochmal alle Kräfte. Einige gute Chancen wurden aber am Ende recht leichtfertig vergeben. Der SVM verteidigte allerdings auch mit viel Geschick und Einsatz. Der 2:0-Auswärtssieg war am Ende etwas glücklich. Die wichtigen Punkte aber im Netz. Kurs gehalten!

Von: Thomas Kemper