Mit starkem Auftritt verdienten Punkt geholt

Zeigte gleich bei seinem ersten Einsatz für den SV Meppen eine starke Leistung: Neuzugang Julian von Haacke.

Foto: Picturepower/Scholz

Der SV Meppen erspielte sich im fernen Cottbus in letzter Sekunde ein hochverdientes 1:1 (Halbzeit 0:1). Nico Granatowski erzielte den Ausgleich in der letzten Minute der Nachspielzeit per Kopfball.

SVM Trainer Christian Neidhart schickte im Stadion der Freundschaft für Kleinsorge, Tankulic und Wegner zunächst die Neuverpflichtung Julian von Haacke, Deniz Undav und Max Kremer auf den Platz. Vor 6.097 Zuschauer zeigte der SVM von Beginn an eine hochkonzentrierte Leistung. Nach einem langen Ball der Cottbusser versuchte Torwart Jeroen Gies mit gestrecktem Bein die Situation an der Strafraumgrenze zu klären. Stürmer Streli Mamba kam zu Fall, und der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß verwandelte Fabio Viteritti, obwohl Gies die Ecke ahnte, zum 0:1.

Fast 200 mitgereiste SV Meppen-Anhänger machten sich bemerkbar, und unterstützten ihr Team gewohnt lautstark. Die Meppener nahmen diese Unterstützung dankbar an. Auch in der Folgezeit zeigte das Team von Christian Neidhart einen leidenschaftlichen Einsatz.

Nach der Pause setzte sich der Vorwärtsdrang des SV Meppen noch deutlicher fort. In der 55. Minute zog Nico Granatowski aus über 20 Metern ab. Der Ball sprang von der Unterlatte auf den Rasen. Der Ball war eindeutig im Tor, dass zeigten am Ende die Fernsehbilder. Der Schiedsrichter sah die Situation anders und gab das Tor nicht. Eine Fehlentscheidung. Das wäre der verdiente Ausgleich gewesen.

Der SVM bestimmte fortan Tempo und Spiel. Julian von Haacke, der erst wenige Tage vor der Begegnung von Darmstadt 98 zum Team kam, zeigte bereits im ersten Einsatz mit viel Übersicht und kämpferischem Einsatz welches Potential in ihm steckt. Es folgten gut herausgespielte Chancen durch Max Kremer, Deniz Undav und durch den eingewechselten Max Wegener. Ein Cottbusser Handspiel erkannte der sonst gute Schiedsrichter nicht an. Es hätte hier durchaus eine rote Karte für die Gastgeber und Elfmeter für den SVM geben können.

Der Druck auf Energie Cottbus wurde in den letzten Minuten nochmals erhöht. Und der SVM wurde für seine sehr starke Leistung am Ende belohnt: In der letzten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit erzielte der überragende Nico Granatowski per Kopfball den längst hochverdienten Ausgleich. Zufrieden machte sich das Team auf die lange Heimreise in das Emsland. „Das war eine starke Gesamtleistung der Mannschaft, Kompliment!“, sagte Trainer Christian Neidhart zufrieden.

Von: Thomas Kemper