Muhamed Alawie verlässt den SVM Richtung Trier

Nach nur einer Spielzeit gehen der SV Meppen und Stürmer Muhamed Alawie wieder getrennte Wege. Der 28-jährige Stürmer ist zum Saisonanfang aus Lüneburg an die Ems gekommen, jetzt zieht es ihn zum Regionalligisten (Südwest) Eintracht Trier. „Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leicht gefallen, das Jahr in Meppen war wirklich toll“, sagt Alawie. „Wer so viele Tore schießt, steht natürlich irgendwann auf dem Zettel von anderen Vereinen“, so Vorstandsmitglied Heiner Beckmann, der auf die 16 Tore anspielt, die der gebürtige Northeimer in dieser Saison in 30 Partien erzielte. Dazu eins im Niedersachsenpokal. „Ich habe sofort mit offenen Karten gespielt als die Angebote anderer Vereine kamen“, ist Alawie ein offener und ehrlicher Umgang wichtig gewesen. Laut seinen Aussagen bekundeten nicht nur die Trierer ihr Interesse, sondern er verhandelte auch mit Alemannia Aachen, Eintracht Braunschweig sowie TSV Steinbach. „Mir ist es ebenso wichtig zu sagen, dass sich der SV Meppen wirklich sehr um mich bemüht hat, ich hatte stets das Gefühl, hier in guten Händen zu sein“, betont Alawie die guten Gespräche mit dem SVM. Mit Eintracht Trier, die in dieser Saison Fünfter in der Regionalliga (Südwest) geworden sind - genauso wie der SV Meppen - hofft der sympathische Stürmer den Weg in die dritte Liga zu packen. „Ich würde sehr gerne in der 3. Liga spielen“, ist er überzeugt, dass er es mit Trier im nächsten Jahr schaffen kann. Fans, Trainer und die Mitarbeiter des SV Meppen haben Muhamed Alawie stets als korrekten Sportsmann und netten Menschen empfunden, so dass der Verlust natürlich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich schwer wiegt. Der SV Meppen wünscht Muhamed Alawie alles Gute in Trier und bedankt sich für seinen immer vorbildlichen Einsatz für die Blau-Weißen.