SV Meppen beantragt Lizenzen

Regionalligateam und Frauenmannschaft könnten aufsteigen - Verein schafft Rahmenbedingungen

Wochenlang haben Geschäftsstellenleiter Daniel Eiken, Geschäftsführer Axel Striepeke zusammen mit Nico Neugebauer (Sicherheitsbeauftragter) geschraubt und gebastelt. Herausgekommen sind die Lizenzanträge für die 3. Liga (Herren) und die 1. Frauenbundesliga. Damit schafft der Verein die Rahmenbedingungen für einen möglichen Aufstieg beider Teams, die nun sportlich gefordert sind. „Wir wollen damit ein Signal in die ganze Region senden“, sagt Vorstandssprecher Andreas Kremer. „Auch die Spieler werden das registrieren und wir hoffen natürlich, dass das nochmal den letzten Schub für die anstehenden Wochen gibt“, so Kremer weiter. Und hier hat man gleich einen dicken Brocken vor der Brust. Nachdem die Spiele gegen Flensburg und bei Hannover 96 wegen des Wetters abgesagt werden mussten, startet der SVM gegen den Tabellenführer und ewigen Rivalen VfB Oldenburg in das neue Punktspieljahr (wenn das Wetter es zulässt). „Der ganze Verein ist heiß auf die Rückrunde“, sagt Vorstandsmitglied Heiner Beckmann, der vor einigen Tagen mit Innenverteidiger Johann Vidovic einen Winterzugang vermelden konnte. „Diese Verpflichtung haben wir auch perspektivisch getätigt“, so Beckmann. Dass der Lizenzantrag für die 3. Liga nicht bewilligt wird, bzw. dass es Auflagen geben wird, glaubt im Verein keiner. „Es hat sich seit letztem Jahr weder positiv noch negativ etwas getan, und da war unser Antrag einer der Ersten, der ohne Auflagen durchging. Darauf hoffen wir auch in diesem Jahr. Mit unserem Stadion und der Infrastruktur des Vereins, sind wir derzeit gut aufgestellt, und wir sind schuldenfrei“, weiß Kremer, dass die Lizenz wohl ohne Probleme erteilt werden könnte.

Auch unsere Frauen liegen im Aufstiegskampf mit einem 2. Tabellenplatz noch gut im Rennen. Übermächtig scheint der Tabellenführer vom MSV Duisburg zwar, aber gerade „im Frauenfußball ist alles möglich“, so Meppens Sportliche Leiterin Maria Reisinger.