SVM-Frauen auch an Ostern gefragt - Potsdam am Sonntag zu Gast in der Hänsch-Arena

 Eine Woche nach dem 5-0 Erfolg beim 1.FFC Frankfurt II steht für die SVM-Frauen mit der Begegnung gegen Potsdam ein weiteres Spiel gegen ein Bundesligareserveteam an. Die Aufgabe dürfte ungleich schwerer werden, denn die „Torbinen“ stehen auf Platz 2 der Rückrundentabelle und sind seit sieben Spieltagen ungeschlagen. Dennoch kommen für den SV Meppen nur drei Punkte in Frage, will man weiterhin dem Kreis der Aufstiegsaspiranten angehören.

Der Erfolg gegen Frankfurt wurde aufgrund der Tabellenkonstellation der Kategorie Pflichtsieg zugeordnet. Das Ergebnis spiegelt dabei zwar nicht zwingend den Spielverlauf wieder, denn auch das Frankfurter Team agierte insbesondere in der ersten Hälfte spielstark und kam zu guten Tormöglichkeiten. In Summe verteidigte Meppen jedoch geschickt und mit etwas Fortune und nutzte seine Chance wiederum mit der nötigen Entschlossenheit eiskalt aus.

Auf eine nahezu optimale Chancenauswertung wird es womöglich auch am Sonntag ankommen. Potsdam dürfte mit gehörig Selbstvertrauen ins Emsland reisen, ist das Team nicht nur seit sieben Spieltagen ungeschlagen, sondern hat in dieser Zeit auch sieben Punkte gegen die Teams aus Köln, Jena und Saarbrücken eingefahren. Jene Mannschaften, die mit den SVM-Frauen aktuell um die begehrten Aufstiegsplätze konkurrieren.

„Potsdam hat sehr viel Qualität in ihren Reihen. Aber wir treten sicherlich mit ebenso viel Selbstvertrauen an. Meine Mannschaft hat sich nach dem Winter aus einer schwierigen Situation befreit, jetzt wollen wir zeigen, dass wir zu recht in den Kampf um die vorderen Tabellenplätze eingreifen“, so ein überzeugter Meppener Cheftrainer Roger Müller. (ml)