SVM-Frauen erwarten mit Hoffenheim spielstarken Gegner

 Wenn am Sonntagvormittag im Emsbürener „Sportpark Hanwische“ (11 Uhr) die Fußballerinnen des SV Meppen und der TSG Hoffenheim II aufeinandertreffen, dürfen die Zuschauer zwei ambitionierte Teams mit sich ähnelnder Spielphilosophie und vergleichbaren Saisonzielen unter Augenschein nehmen. Davon überzeugen wird sich auch Günter Distelrath. Der NFV-Präsident wird vor Ort sein und quo Amt den SVM-Frauen die Daumen drücken.

„Im Duell des Tabellenfünften aus Meppen gegen den Tabellendritten aus Hoffenheim treffen im Emsbürener „Sportpark Hanwische“ zwei ambitionierte Mannschaften der 2. Frauen- Bundesliga aufeinander. Ich freue mich sehr auf dieses Spitzenspiel und drücke als NFV- Präsident natürlich den Meppenerinnen die Daumen, zumal auf der Trainerbank mit Wulf- Rüdiger Müller unser ehemaliger Verbandssportlehrer sitzt und mit Maria Reisinger unsere Co-Trainerin der NFV-U14-Mädchen und U13-Mädchen-Stützpunktkoordinatorin des Bereichs West, die die sportliche Leitung beim SV Meppen innehat. Zudem ergibt sich in Emsbüren die willkommene Gelegenheit, mit dem SV Meppen die zweite Kraft im niedersächsischen Frauenfußball nach dem VfL Wolfsburg und mit Concordia Emsbüren einen weiteren hervorragend geführten und für seine gute Jugendarbeit bekannten Verein des Emslandes kennenzulernen“, so Distelrath, der als Nachfolger von Karl Rothmund seit gut einem Jahr die Geschicke des Niedersächsischen Fußballverbandes leitet.

Trainerteam und Mannschaft werden den Zuschauern und dem NFV-Präsidenten gerne den Gefallen tun die eigenen sportlichen Ambitionen mit einem bestmöglichen Ergebnis zu untermauern, um sich weiter Richtung Tabellenspitze zu orientieren. „Mit der TSG Hoffenheim treffen wir jedoch auf ein äußerst spielstarkes Team, sie werden ihren Lauf auch bei uns fortsetzen wollen“, weiß SVM-Coach Roger Müller, der im Vergleich zu seiner Mannschaft beim Gegner eine ähnliche Spielphilosophie erkennt. „Wir haben Hoffenheim zuletzt beobachten können, die Mannschaft verfügt über sehr viel Qualität, sie wollen gestalten und suchen spielerische Lösungen. Das erwarte ich auch von meiner Mannschaft“, so Müller ergänzend.

Aufgrund der Spielklassenreform treffen beide Teams in dieser Saison erstmalig aufeinander. Ob vorsichtiges Herantasten oder offener Schlagabtausch, die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf eine spannende Begegnung freuen. (ml)