SVM-Frauen stürzen erneut Tabellenführer

Foto: W. Scholz 
Fernduell mit Jena um Bundesligaaufstieg - Entscheidung am letzten Spieltag

Die Fußballerinnen des SV Meppen haben erneut den Spitzenreiter der 2. Frauen- Bundesliga zu Fall gebracht. Am Sonntag gewann das Müller-Team mit 3-1 hochverdient beim VfL Wolfsburg II. Zwei Wochen nach dem Erfolg beim FC Bayern München II hat das Team somit erneut einen Tabellenführer der 2.FBL bezwingen können.

Nach der Begegnung erreichte die SVM-Redaktion eine überaus stolze, aber auch erschöpfte Sportliche Leiterin Maria Reisinger. "Ich habe heute ein überragendes Spiel unserer Mannschaft gesehen. Das Ergebnis hätte durchaus auch höher ausfallen können. Die Mannschaft ist bis in die Haarspitzen motiviert, ich kann hier nur jedem ein großes Kompliment aussprechen. Es ist schon Wahnsinn was derzeit passiert."

Tatsächlich spielen die SVM-Frauen eine äußerst beachtliche Rückrunde. Mit 25 Punkten ist Meppen das drittbeste Rückrundenteam, nach dem nun erneuten Spitzenreiter Bayern München II und dem ersten feststehenden Aufsteiger 1.FC Köln. "Wir haben in Köln gewonnen, gegen Jena, in München und jetzt in Wolfsburg. Und das nach einer schwierigen Ausgangssituation nach der Hinrunde", so Meppens Trainer Roger Müller.
In Wolfsburg legten Jalila Dalaf (17. Minute) und Maike Berentzen (20.) den Grundstein für den Erfolg. Nina Kossen sorgte in der 53. Minute für die Vorentscheidung. Weitere Meppener Treffer wären dem Spielverlauf gerecht geworden. Wolfsburg schaffte in der 87. Minute den Anschluss.

Trotz des Erfolges muss Meppen weiterhin auf einen Ausrutscher des FF USV Jena hoffen. Jena gewann gegen Wetzlar erneut knapp mit 1-0 und bleibt einen Punkt vor den SVM-Frauen. Zum Finale im Fernduell kommt es nun am letzten Spieltag, am kommenden Sonntag (19. Mai).

Jena reist zum 1.FC Saarbrücken, Meppen empfängt um 14 Uhr die U20 der SGS Essen. "Wir werden weiterhin alles für den erstmaligen Aufstieg in die künftige FLYERALARM-Frauen-Bundesliga geben. Wir hoffen dabei am nächsten Sonntag auch auf die Unterstützung der emsländischen Fußballgemeinde. Bestenfalls werden wir zusammen die Hänsch-Arena in ein Tollhaus verwandeln“, so eine kämpferische Maria Reisinger. (ml)