SVM-Frauen zeigen sich nach Punkteteilung in Cloppenburg zufrieden

Für SVM-Chefrainer Roger Müller war es das erwartet schwere Spiel beim BVC. Er hatte bereits im Vorfeld eine kampbetonte Begegnung prognostziert und sollte recht behalten.

Insbesondere in der ersten Hälfe kämpfte der Gastgeber aufopferungsvoll und ließ Meppen kaum zur spielerischen Enfaltung kommen. Dennoch agierte Meppen spielbesbmmend und durfte in der Summe die besseren und klareren Chancen für sich verbuchen. Zweimal Aluminium verhinderten in der ersten Hälfe eine verdiente Führung, aber auch Cloppenburg hatte seine Chancen.
Neun Minuten nach ihrer Einwechslung traf Linda Preuß nach Zuspiel von Thea Fullenkamp sehenswert per Heber zur Führung (59. Minute). Das Trainergespann hatte erneut ein feines Näschen bewiesen, auch gegen Köln wechselte man zur Halbzeit mit damals Maike Berentzen die (Doppel-)Torschützin ein. Meppen versuchte anschließend auf 2-0 zu erhöhen, doch fehlte es an Fortune im Abschluss. Die Konsequenz: der Ausgleich durch Lisa Josten in der 86. Spielminute. Meppen drehte nochmal auf, bekam kurz vor dem Abpfiff durch die eingewechselte Nina Kossen noch einmal die Chance zum Sieg, doch Cloppenburg konnte auf der Linie klären. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, haderte Müller kurz nach dem Abpfiff zunächst.

Mit zunehmendem Abstand zeigten sich Meppens Verantwortliche mit der Punkteteilung dann doch zufrieden. „Wir haben eine englische Woche hinter uns, sind in vier Begegnungen binnen 15 Tagen unbezwungen und haben daraus 10 Punkte geholt. Darauf darf die Mannschaft stolz sein, denn für diese Erfolge hat das Team sehr viel investert. Drei der vier Spiele haben wir auswärts absolviert, dazu der Heimsieg gegen Jena. Das ist absolut in Ordnung, darauf werden wir jetzt weiter aufbauen“, so Meppens Sportliche Leiterin Maria Reisinger.

Auch sie dürfte nach den Anstrengungen der letzten Wochen - eine intensive Vorbereitung mit eingeschlossen - froh darüber sein, dass ihr Team jetzt etwas regenerieren kann. Das kommende Wochenende bleibt spielfrei, am Sonntag, 10. März heißt der Gegner dann FSV Hessen Wetzlar (11 Uhr, Hänsch-Arena).