SVM dominiert und schlägt Norderstedt 3:0

Meppen feiert Relegation

Geschafft! Sechs Spieltage vor Saisonende hat der SV Meppen bereits das Ticket für die Relegation zur 3. Liga gelöst. Durch den 3:0-Sieg gegen Eintracht Norderstedt am Samstag, sind die Blau-Weißen nicht mehr vom VfB Lübeck oder von der Reserve des Hamburger SV einzuholen.

Christian Neidhart sah sich bei seiner Startaufstellung zum Improvisieren gezwungen, denn die gesamte rechte Seite stand dem Trainer nicht zur Verfügung. Janik Jesgarzewski war gelbgesperrt, Marius Kleinsorge, Max Kremer und Marc Schnier standen allesamt verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. So musste Jens Robben im rechten Mittelfeld ran, während Marcel Gebers den Posten des Rechtsverteidigers übernahm.

Die Umstellungen waren dem Meppener Spiel anzumerken. Denn in der Offensive ging dadurch nahezu alles über die Seite von Mirco Born. Meppen hatte das Spiel gegen den Gast aber gut im Griff, auch wenn Chancen zunächst Mangelware waren. Mit der ersten richtig guten Gelegenheit ging der SVM direkt in Führung. Born setzte gegen seinen Gegner stark nach, zog zur Grundlinie und spielte flach in die Mitte, wo Benjamin Girth schneller am Ball war und Ex-Meppener Lars Huxsohl aus kurzer Distanz überwand.

Bis zur Halbzeit machten sich die Meppener schließlich das Leben zum Teil selber schwer. Mehrfach entwickelten sich eigene Standardsituationen zum Bumerang und eröffneten Norderstedt gute Konterchancen. Doch die Hamburger konnten diese nicht nutzen. Der zweite Abschnitt begann mit einem weiteren Schockmoment: David Vrzogic musste nach einem Zusammenprall sogar mit der Trage vom Platz transportiert werden. Diagnose: Gehinerschütterung. Für ihn kam Sebastian Schepers.

Es dauerte keine drei Minuten, bis Schepers sich zum ersten Mal im Angriff zeigte – und wie. Mit einer tollen Flanke fand der Linksverteidiger Jens Robben am zweiten Pfosten, der die Kugel nur noch mit dem Kopf über die Linie drücken musste – 2:0!

Der Widerstand Norderstedts war mit dem Tor mehr oder minder gebrochen. In der Schlussphase erhöhte Patrick Posipal nach einer von Jovan Vidovic verlängerten Ecke noch auf 3:0. Und der kurz zuvor eingewechselte Julian Püschel hätte mit einem sehenswerten Schuss beinahe noch das vierte Tor erzielt, Deran Töksöz konnte jedoch auf der Linie klären.

Somit blieb es letztlich beim 3:0 und großem Jubel der 2730 Zuschauer. Weiter geht es am Gründonnerstag beim VfV Hildesheim. Anstoß ist um 18.15 Uhr.