SVM reist zum Angstgegner - Sonntag beim TSV Havelse

Nein, Reisen zum TSV Havelse waren in den letzten Jahren selten von Erfolg gekrönt. Am Sonntag (14 Uhr) unternimmt der SV Meppen beim Tabellensechsten einen neuen Versuch.

Seit 2008 standen sich die Meppener und Havelse 14-mal gegenüber. Die Bilanz ist aus SVM-Sicht dabei so dürftig, dass man die Garbsener mit Fug und Recht als Angstgegner bezeichnen darf. Nur zweimal verließen die Blau-Weißen den Platz als Sieger, es gab drei Unentschieden und ganze neun Niederlagen. In der letzten Saison gingen beide Spiele verloren, im Wilhelm-Langrehr-Stadion setzte es sogar eine herbe 2:5-Klatsche.

Es wird also Zeit, die Bilanz ein bisschen aufzupolieren und wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die erste Saisonniederlage in Wolfsburg ist abgehakt, das Selbstvertrauen weiterhin groß. Zumal Trainer Christian Neidhart im Angriff wieder auf Mirco Born zurückgreifen kann, dessen Drei-Spiele-Sperre abgesessen ist. Auch Marius Kleinsorge dürfte vermutlich wieder mit dabei sein und auch bei Benjamin Girth sieht es nicht völlig schlecht aus. Der erfolgreiche Dreiersturm der ersten Spiele könnte also wieder von der Leine gelassen werden.

Die Mannschaft von Alexander Kiene ist derweil ordentlich in die Saison gestartet. Vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen bedeuten 15 Punkte und damit einen mehr als soliden sechsten Platz. Allerdings wartet der TSV mittlerweile seit drei Spielen auf einen Sieg, nachdem es zuletzt gegen die Reserven von Wolfsburg und Braunschweig nur zu Unentschieden reichte und man bei Aufsteiger Lupo Martini Wolfsburg unterlag.

Mit Alexander Dlugaiczyk steht ein erfahrener Mann im Havelser Tor, die Defensive wird von den erfahrenen Tobias Holm und Deniz Tayar sowie Youngster Noah Plume gut zusammengehalten. Doch auch in der Offensive verfügt der TSV über Qualität mit Deniz Cicek oder vor allem Stürmer Deniz Undav. Der 20-Jährige spielt bislang eine bärenstarke Saison und hat schon sieben Treffer erzielt, ansonsten traf lediglich Christoph Rischker mehr als einmal.