SV Meppen appelliert an Vernunft bei Fanzugfahrten

Zum Drittliga-Derby beim VfL Osnabrück am vergangenen Samstag (26.01.) hatte die Westfalenbahn einen Entlasterzug eingesetzt. Etwa 850 SVM-Anhänger nutzten diesen Service, um nach Osnabrück zu reisen. Durch einige wenige, teilweise vermummte Chaoten, kam es zu erheblichem Vandalismus und zum Zünden gefährlicher Pyrotechnik. In diesem Zusammenhang wurden von Seiten der Bundespolizei diverse Ermittlungen eingeleitet.

Der SV Meppen kritisiert das Fehlverhalten einiger Fans deutlich: „Die ganz große Mehrheit unserer Anhänger verhält sich friedlich und möchten einen schönen Fußballtag erleben. Es ist ärgerlich, dass eine kleine Gruppe dies massiv stört“, betont SVM-Geschäftsführer Ronald Maul.

Der SV Meppen weist - auch in Absprache mit dem Fanprojekt Meppen - darauf hin, dass es womöglich in Zukunft keine Entlastungszüge zu Auswärtsspielen mehr geben könnte, oder aber mit verstärkten und gesonderten Auflagen seitens der Polizei zu rechnen sei. „Das wäre sehr bedauerlich. Denn der Großteil unserer Fans, darunter auch Familien mit Kindern, nehmen die Entlasterzüge gerne an und fühlen sich durch dieses unangemessene Verhalten in den Zügen verständlicher Weise sehr unwohl“, betont SVM-Pressesprecher Thomas Kemper.