SV Meppen reagiert mit Verwunderung auf VfL-Vorwürfe

Sichtlich zufrieden ist man beim emsländischen Drittligisten mit dem sportlichen Erfolg vom Mittwochabend. Dass dann auch noch Nico Granatowski (9) mit einem Traumtor den Siegtreffer erzielte, machte so manches wett, was in Jena passiert war. Etwas enttäuscht zeigen sich die SVM-Verantwortlichen von der Reaktion des VfL Osnabrück, die in der NOZ vom 21. September nach zu lesen ist. „Das können wir auch so nicht stehen lassen“, meinen Geschäftsführer Ronald Maul und Sicherheitsbeauftragter Bernd Kaiser unisono. 

Maul erklärt zur Pyro-Aktion der Osnabrücker Fans: „Nach Absprache in der Sicherheitsbesprechung am 14. September haben wir alle Vorkehrungen getroffen, die im Vorfeld auch so besprochen wurden. “Zudem seien vor dem Spiel weitere pyrotechnische Gegenstände sichergestellt worden, die VfL-Fans versucht hätten, in die Hänsch-Arena einzuschmuggeln, erklärt Bernd Kaiser. Der SVM-Ordnungsdienst habe hier sehr gute Arbeit geleistet. „Wir werden den Dingen aber weiter auf den Grund gehen, um in Zukunft eine größtmögliche Sicherheit im Stadion zu gewährleisten“, so Ronald Maul. 

Für den SV Meppen klänge die Stellungnahme aus Osnabrück ein wenig danach, als wolle man auch von eigenen Problemen ablenken, meinen beide Vereinsvertreter. Kritisiert werden vom SVM die Würfe mit gefüllten Bierbechern auf die Osnabrücker Delegation auf dem Weg zur Pressekonferenz. Das würde auch für den Heim-Verein Strafen nach sich ziehen, erklären beide. „Zudem ist es zutiefst unfair, in der Form mit einem sportlichen Rivalen umzugehen“, sagt Kaiser.

 Völlig zufrieden zeigt sich der Geschäftsführer mit dem Verhalten der eigenen Fans. „Die Choreo war vorbildlich und wir danke unseren Fans für die tolle Unterstützung während der gesamten 90 Minuten.“ Zudem hätten sich die SVM-Fans vor, während und nach dem Spiel absolut diszipliniert verhalten, fügen beide an.