Sicherheit geht vor - Teilsperrung der neuen Tribüne

Spielbetrieb nicht stören und Kosten sparen

Wie Stadionbesucher bereits beobachten konnten, sind die Kunststoffplatten des Vordaches der neuen Tribüne der Hänsch-Arena über die Jahre brüchig geworden. Dadurch können Teile herausbrechen, wenn dort mal versehentlich ein Ball landet. Da ein Austausch der Platten sehr aufwendig ist und hierfür auch schweres Gerät benötigt wird, haben die Stadt Meppen und der SV Meppen vereinbart, vorübergehend einige Bereiche zu sperren. In der nächsten Sommerpause erfolgt dann eine Sanierung der 1993 erbauten Tribüne.


Die Sperrung der neuen Tribüne, heute "kikxxl-Tribüne" genannt, betrifft aber nur die ersten vier Sitzreihen und die Stehplätze davor. Inhaber von Dauerkarten, die von der Sperrung betroffen sind, sollten sich mit der Geschäftsstelle des SV Meppen in Verbindung setzen, um einen Ausweichplatz zu erhalten. "Wir versuchen die Karteninhaber schon vorher telefonisch davon in Kenntnis zu setzen und die Platzfrage zu klären", so Geschäftsstellenleiter Daniel Eiken. Stadionbesuchern mit Behinderung, die Ihren Platz an der Seitenlinie ebenfalls räumen werden, steht als Ausgleich ein Bereich hinter dem Tor neben dem Spielertunnel zur Verfügung, der auch vom Eingang an der Jahnstraße aus barrierefrei zugänglich ist." Wir bemühen uns kurzfristig darum, diesen Bereich mit einem Podest zu erhöhen, damit auch Rollstuhlfahrer weiterhin eine optimale Sicht auf das Spielfeld haben", ergänzte Eiken und bittet gleichzeitig um Verständnis, falls dies bis zum Spiel am kommenden Samstag (VfV Borussia Hildesheim, Anstoß 18.00 Uhr) noch nicht realisiert werden kann.

Die Sicherheitsbeauftragten des SV Meppen, Bernd Kaiser und Nico Neugebauer, begrüßen die Teilsperrung, da „die Sicherheit der Stadionbesucher jederzeit gewährleistet werden muss“. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten sollen nach den derzeitigen Planungen in der Sommerpause 2017 durchgeführt werden. „Im Rahmen der Arbeiten soll die Stahlkonstruktion der Tribüne aufgearbeitet und gestrichen werden. Im vorderen Bereich werden dann neue Stahltrapezbleche aufgebracht. Alles in allem stört es nicht den Spielbetrieb und durch die Zusammenlegung der Arbeiten werden auch noch Kosten gespart“, erklärt Wil- helm Gößling vom städtischen Fachbereich Hochbau. Würden die Arbeiten in der Winterpause durchgeführt, könnte das zu einer dauerhaften Beschädigung des Rasens in der Hänsch-Arena führen. Das könnte den Spielbetrieb erheblich stören. Daher hat man sich auf die Sommerpause 2017 geeinigt.