Stadionumbau - Stadt und Landkreis geben offiziellen Startschuss

Am frühen Abend wurde im Beisein von Landrat Reinhard Winter, Erstem Stadtrat Bernd Ostermann und Wilhelm Gößling vom Bauamt der Stadt Meppen die Baustelle in der Hänsch-Arena offiziell vorgestellt. Wilhelm Gößling erklärte, dass die unteren Schichten des alten Bodens teilweise wieder aufbereitet und wieder verwendet würden.

„Am 27. Juli zum ersten Spiel wollen wir natürlich fertig sein“, so Gößling. Eine Woche vorher solle noch der Rasen aufgearbeitet, gedüngt und gewässert werden.

Der Rollrasen soll übrigens nach dem Verlegen möglichst schnell bespielbar sein. Die spätere Spielfläche wird 68 x 105 Meter betragen. Der Bodenaufbau hat insgesamt eine Stärke von 45 cm. In der Drainschicht von 15 cm befindet sich ein neues Drainagesystem.

Bei den Bauarbeiten hatte man auch den Grund gefunden, warum stets Wasser in Höhe der Strafräume stand. Besonders an der Ecke des 16-Meter-Raums an der Neuen Tribüne hatte man eine alte, feine Schotterschicht entdeckt, die das Ablaufen von Regenwasser oder Schnee nahezu komplett verhindert hatte.

In der oberen Schicht befinden sich die Heizungsrohre in einer Länge von rund 28 Kilometern. Diese sind mit Frostschutzmittel gefüllt und werden über ein Heizaggregat, das mit Heizöl läuft, betrieben. Der Boden wird lediglich frostfrei gehalten, damit die Wurzeln nicht verbrennen.

Die vier Flutlichtmasten werden neue Scheinwerfer bekommen, können aber nicht mit weiteren Lampen belastet werden, damit die Statik nicht in Gefahr gerät. Zusätzlich werden Schweinwerfer auf dem Dach der Alten Tribüne angebracht. Letztendlich fordert die Norm 800 Lux E-Cam, die dann erreicht werden.

Dazu erhält die Alte Tribüne eine neue Beschallungsanlage.


Landrat Reinhard Winter und Erster Stadtrat Bernd Ostermann sprachen von einer lohnenden Investition, da die Hänsch Arena in Zukunft sowohl einen erfolgreichen SV Meppen beherberge, als auch Heimstätte für andere Großveranstaltungen werde.

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