Starker KSC gewinnt in Meppen

Foto: Martin Behlmann 

Der SV Meppen ist gegen einen Aufstiegsfavoriten als Außenseiter in das Heimspiel gegangen. Trotz einer späten Aufholjagd musste das Team von Christian Neidhart am Ende eine 2:3 (0:3) Niederlage gegen den Karlsruher SC hinnehmen.

SVM-Cheftrainer Christian Neidhart hatte seine Mannschaft umgestellt: Im Vergleich zur letzten Partie liefen diesmal Vrzogic, Kleinsorge und Wegner für Amin, Undav und Tankulic auf. Vor 6.521 Zuschauern in der Meppener Hänsch-Arena gab der SVM das zunächst offene Spiel bereits in der ersten Halbzeit an den Gegner ab. Karlsruhes Torjäger Marvin Pourié verwertete eine Vorlage von Anton Fink zum 1:0 in der 22. Minute. Fehler in der Defensive des SVM waren vorausgegangen. Der SVM probierte es zu Beginn immer wieder mit langen Bällen auf die Sturmneuverpflichtung Nick Proschwitz.

Der KSC hatte sich sehr gut auf Meppen eingestellt und agierte clever. Marvin Wanitzeks direkt verwandelter Freistoß (30.) aus 17 Metern ins linke Eck sowie ein feinherausgespielter Treffer durch Marc Lorenz (37.) zum 3:0 traf den SV Meppen hart. Bei wenigen guten Aktionen hatte der SVM am Ende kein Glück im Abschluss. Nico Granatowski scheiterte mit einem beherzten Schuss am KSC-Schlussmann (44.). Halbzeitstand 0:3.

Nach der Halbzeit kamen beim SV Meppen für Max Kremer und Max Wegner Luka Tankulic und Janik Jesgarzewski in die Partie. Der KSC machte weiter Druck. Der ehemalige Europapokal-Teilnehmer konnte viel zu häufig ungestört vor dem Meppener Tor kombinieren. SVM-Torwart Erik Domaschke musste sich mehrfach auszeichnen (62., 67., 70.)und zeigte eine klasse Leistung.

In der 75. Minute sollte der für Julian von Haacke eingewechselte Deniz Undav den SVM im Vorwärtsgangstärken. Der SV Meppen verkürzte den Rückstand in der 80. Minute durch einen verwandelten Hand-Elfmeter von Nick Proschwitz auf 1:3. Der SVM wurde kämpferischer und belohnte sich: Marius Kleinsorge sorgte für den umjubelten Doppelschlag zum 2:3 (81.). Der folgende Ansturm auf das KSC-Gehäuse blieb allerdings am Ende ohne Erfolg.

SVM-Trainer Christian Neidhart konnte seinem Kollegen Alois Schwartz nur zum verdienten Erfolg gratulieren. „Der KSC ist eine starke Truppe, der wir viel zu viel Raum gegeben haben.“

Nach der Länderspielpause trifft der SV Meppen am Samstag, 24.11. um 14 Uhr beim FSV Zwickau an.

Von: Thomas Kemper