David Vrzogic beendet Karriere

David Vrzogic zeigte sich am gestrigen Sonntag gerührt. Über 80 Fans hatten sich trotz der Corona-Beschränkungen nach dem letzten Spiel der Saison gegen Braunschweig vor der Geschäftsstelle versammelt um Cheftrainer Christian Neidhart und die Spieler zu feiern. Ganz besonders auch die Spieler, die den SVM nach einer großartigen Zeit verlassen.

David Vrzogic wird nach vier Jahren beim SV Meppen nun seine erfolgreiche Profikarriere beenden. Viele Verletzungen haben in letzter Zeit verhindert, dass der Verteidiger seine Stärken auf dem Platz zeigen konnte. Der 30-Jährige kam 2016 von Alemannia Aachen nach Meppen. David Vrzogic gehört zu den Aufstiegshelden, denen 2017 spektakulär der Sprung in die Profiliga gelang. Insgesamt trug er in 62 Pflichtspielen das Trikot des SV Meppen.

Seine Karriere begann vor 15 Jahren und führte ihn über Borussia Dortmund II, Rot Weiß Ahlen, Bayern München II, Dynamo Dresden und Aachen zum SVM. Höhepunkte waren dabei auch die Einsätze für die U-Nationalteams. Cheftrainer Christian Neidhart, der gestern ebenfalls seinen Abschied aus Meppen feierte: „David war immer ein toller Teamplayer, der in der Mannschaft hochgeschätzt wurde. Mit seiner positiven Ausstrahlung und seiner Art Fußball zu spielen, war David zu Recht hier in Meppen auch Publikumsliebling“, so Christian Neidhart.

„Jetzt meine Karriere zu beenden, fällt mir schon schwer. Gerade wenn man gestern nochmal die Emotionen und Unterstützung der Fans erleben durfte“, sagt David Vrzogic. „Ich habe hier eine unheimlich schöne Zeit erlebt. Es war sensationell und sehr emotional Teil des Teams sein zu dürfen, das den Aufstieg in den Profifußball geschafft hat. Mein großer Dank geht an den SV Meppen, den gesamten Vorstand und an die fantastischen Fans! Besonders bedanken möchte ich mich auch beim Trainerteam Christian Neidhart und Mario Neumann, die beide auch nach den Verletzungen immer an mich geglaubt und mich unterstützt haben. Dank auch an meine Mitspieler - wir waren ein tolles Team. Bei aller Professionalität kam auch der Spaß nie zu kurz. Auch das hat uns stark gemacht.“

Von: Thomas Kemper