Konzentrierte Leistung auch gegen Gütersloh gefragt

Die Fußballerinnen des SV Meppen haben mit dem letztwöchigen 2-0 Erfolg gegen die TSG Hoffenheim II zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nunmehr ist auch gegen den FSV Gütersloh eine konzentrierte Leistung gefordert, um den Trend zu bestätigen und den Abstand zu den Ostwestfälinnen zu vergrößern. Diese haben mit der jüngsten Niederlage den Anschluss etwas verloren, zeigten zuletzt aber insbesondere in ihren Heimspielen starke Leistungen.

Durch den 2-0 Erfolg gegen Hoffenheims Bundesligareserve bestätigten die SVM-Frauen am vergangenen Sonntag Tabellenrang drei und näherten sich dem vor ihnen rangierenden VfL Wolfsburg wieder etwas an. Die Dedes-/Müller-Elf feierte zudem eine gelungene Premiere im „Waldstadion“ des SV Union Meppen, ihrer neuen Heimspielstätte.

Meppen zeigte den Siegeswillen, den Dedes eine Woche zuvor in Wolfsburg noch vermisst hatte und ging über die gesamten neunzig Minuten beherzt und mit der nötigen Aggressivität und daraus resultierender Zweikampfstärke zur Sache. Mareike Kregel mit erneutem Distanztreffer und Maike Berentzen besorgten die Tore.

Gegen den FSV Gütersloh will Meppen am Sonntag nachlegen. Der Abstand zu den Mittelfeldplätzen ist aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga durchaus eng, mit einem Erfolg soll dieser insbesondere auch gegenüber den Gastgeberinnen ausgebaut werden. „Hierfür müssen wir gallig bleiben und an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen“, weiß auch Meppens Sportliche Leiterin Maria Reisinger.

Gütersloh hatte nach einem furiosen 6-1 Erfolg gegen den FC Bayern München II am vergangenen Sonntag eine lt. eigenen Angaben unnötige 1-2 Niederlage beim FC Ingolstadt einstecken müssen. „Hier war absolut mehr drin“, konsternierte FSV-Coach Stefan Enge nach dem Spiel, der zusammen mit seiner Mannschaft nunmehr gleichfalls die Rückkehr in die Erfolgsspur anstreben dürfte. Die zuletzt gezeigten Heimspielleistungen des FSV gegen den FC Bayern und auch zuvor gegen Saarbrücken (3-0) dürften für Meppen Fingerzeig genug sein, die Begegnung keinesfalls zu leicht zu nehmen. (ml)