Mit breiter Brust gegen die Löwen

Foto: W. Scholz

Am Samstag (14. Dezember 2019, 14 Uhr) kommt es in Braunschweig zum Spitzenspiel. Der SV Meppen triff auf die Eintracht, die aktuell auf Tabellenplatz drei steht. Der SVM will auch in der Löwenstadt die erfolgreiche Serie fortsetzen und weiter punkten.

Vor 8815 begeisterten Zuschauern in der Hänsch-Arena Meppen gewann der SV Meppen am vergangenen Montagabend gegen Preußen Münster völlig verdient mit 3:1 (1:0). Es war ein souveräner Auftritt. Damit blieb die Mannschaft von Cheftrainer Christian Neidhart auch im siebten Spiel ungeschlagen und sprang auf Tabellenplatz sechs (27 Punkte). Christian Neidhart feierte nicht nur den Heimsieg, sondern auch sein 250. Spiel als Meppen-Coach. Seit 2013 ist er dem SVM treu. Mit Christian Neidhart und Stürmer Julius Düker hat der SVM zwei gebürtige Braunschweiger in seinen Reihen.

Die Eintracht kam am vergangenen Spieltag in Mannheim zu einem 0:0-Unentschieden und steht aktuell auf Tabellenplatz drei. Der SVM liegt im Klassement nur fünf Punkte hinter den Braunschweigern. Neun Erfolge, fünf Unentschieden sowie vier Niederlagen stehen für das Team von Cheftrainer Marco Antwerpen zu Buche. Bei der Eintracht kommt es für einen Angreifer zum Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Nick Proschwitz war im Sommer von Meppen nach Braunschweig gewechselt. Im direkten Vergleich mit dem zehn Jahre jüngeren Deniz Undav kann der 33-Jährige in dieser Saison bisher nicht mithalten (vier Tore).

Der Kader des SV Meppen ist unverändert gegenüber der Partie gegen Preußen Münster. Alle Mann sind an Bord. Es fehlen weiter die Langzeitverletzten Marcus Piossek (Adduktorenabriss) und Max Kremer (Haarriss im Fuß). SVM-Cheftrainer Christian Neidhart vor der Abfahrt nach Braunschweig am Freitagmittag: „Die Eintracht konnte sich im Vergleich zur letzten Saison deutlich steigern und hat zu Recht Aufstiegsambitionen. Wir fahren mit einem positiven Gefühl und mit einer ganz breiten Brust nach Braunschweig. Solange wir diesen Lauf haben, wollen wir das ausnutzen. Es besteht die Chance, den Abstand zur Spitze noch weiter zu verkürzen.“

Von: Thomas Kemper